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  • Hab2_4 10:39 AM am 24. January 2011 permalink | Antwort
    Tags: , Benedikt Peters, Betanien, , , , , Reformator, reformatorisch allgemein, , , wer kann glauben   

    Wer kann glauben? 

    Du sagst: »Wer wird glauben, dass ihn Gott liebe?« Ich antworte: Kein Mensch wird’s glauben, und keiner kann’s auch! Die Auserwählten aber werden’s glauben, die anderen werden im Unglauben  zugrundegehen und werden Gottzürnen und ihn lästern, wie du es hier in deinem Büchlein tust … (Martin Luther an Erasmus von Rotterdam / Zitat aus B. Peters: Der unausforschliche Reichtum des Christus, Betanien 2002)

    Anm. Luther war natürlich kein Calvinist aber er war dem gleichen Augustinischen Lehrgebäude verfallen.

     
    • Max 10:41 AM am 24. Januar 2011 permalink | Antwort

      Joh 17,18 Gleichwie du mich in die Welt gesandt hast, so sende auch ich sie in die Welt.
      Joh 17,20 Ich bitte aber nicht für diese allein, sondern auch für die, welche durch ihr Wort an mich glauben werden,
      Joh 17,21 auf daß sie alle eins seien, gleichwie du, Vater, in mir und ich in dir; auf daß auch sie in uns eins seien, damit die Welt glaube, daß du mich gesandt hast.

      Wenn Luther behauptet, dass nur die Auserwählten glauben können, wie erklärt er sich dann, dass hier geschrieben steht, dass die Welt glauben soll und damit sind zweifellos alle Menschen gemeint?

  • Hab2_4 12:15 PM am 21. January 2011 permalink | Antwort
    Tags: , , George Whitefield, Gott allein die Ehre, Jonathan Edwards, Kirchengeschichte, Puritanern, Reformator   

    War es wirklich der Tenor der Theologie Calvins, Gott allein die Ehre zu geben? 

    Jeder, der die Bibel und die Kirchengeschichte ein wenig kennt, kann über die – gelinde ausgedrückt– naive und geringschätzige Beurteilung Calvins nur den Kopf schütteln. Sicher hatte dieser hochbegabte und gottesfürchtige Reformator seine Einseitigkeiten und Fehler und seine Zustimmung zur Verbrennung Servets kann man nicht entschuldigen. Aber der Tenor seiner Theologie und seines Lebens war: Gott allein die Ehre zu geben und seine Verherrlichung zur Mitte des Lebens und des Gottesdienstes zumachen. Tausende von Hugenotten, Puritanernund Männer wie Jonathan Edwards, George Whitefield, Charles H. Spurgeon usw. waren calvinistisch geprägt und haben in der Englisch sprechenden Welt geistliche Spuren hinterlassen,die heute noch sichtbar sind.

    (fest und treu 3/02, S. 9)
     
    • Volker 12:35 PM am 21. Januar 2011 permalink | Antwort

      Wenn Johannes Calvin sagt: „Die Vorbestimmung, kraft deren Gott die einen zur Hoffnung auf das Leben als seine Kinder annimmt, die anderen aber dem ewigen Tode überantwortet“, dann widerspricht das ganz klar dem „Tenor“ der Bibel, dass Gott das Heil für alle Menschen will, oder?

      Wenn also die Theologie des Johannes Calvin Gott widerspricht, dann fällt es schwer zu glauben, dass er damit allein Gott die Ehre geben wollte/konnte.

      Natürlich konnte Gott diese Christen (Puritaner etc.) gebrauchen – denn sie waren bereit, sich von Gott gebrauchen zu lassen, das macht aber den Calvinismus nicht richtiger. Es bleibt zudem die Frage, ob diese Personen Spuren hinterlassen haben, oder der Geist Gottes!

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