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  • Hab2_4 5:51 PM am 25. December 2012 permalink | Antwort
    Tags: (Joh 3.14, 1 Joh 3.5, 1 Pt 2.22, 4Mo 21.8, , , , die volle Strafe für Sünde bezahlt, erlösender Liebe, Erwählung, gerechter Gott, Gnade, , Jes 53.6, , Röm 3.23, Röm 3.9 ff, Strafe des ewigen Todes, sündloser Mensch,   

    „alle haben gesündigt und verfehlen die Herrlichkeit, die sie vor Gott haben sollten“ 

    (…) Der einzige perfekt gottesfürchtige Mensch, der je leben würde, kam, indem er vom Himmel selbst in diesen rebellischen Planeten eindrang. Der ganze Rest der Menschheit besteht aus Sündern. Auf ewig werden jene Sünder im Himmel sein – gerettet aus Gnade.

    (…) Denn „alle haben gesündigt und verfehlen die Herrlichkeit, die sie vor Gott haben sollten“ (Röm 3,23) – mit Ausnahme eines Menschen. Es ist ein großes Geheimnis, wie jemand, der ganz Mensch ist, wie es Christus ist, leben konnte, ohne zu sündigen. Doch die Schrift versichert uns: Er „hat keine Sünde getan“ (1 Pt 2,22): „der von keiner Sünde wusste“ (2 Kor 5,21); und „in ihm ist keine Sünde“ (1 Joh 3,5).

    (…) Es gab nur einen Weg, wie die Menschheit von der Strafe des ewigen Todes erlöst werden konnte. Damit ein Heiliger, gerechter Gott Sündern auf gerechte Weise vergeben kann, muss die volle Strafe für Sünde bezahlt sein (Röm 3,9-28). Ein sündloser Mensch, der nicht den Tod verdiente, musste für den Rest der Menschheit sterben; „Denn gleichwie durch den Ungehorsam des {einen} Menschen die Vielen zu Sündern gemacht worden sind, so werden auch durch den Gehorsam des Einen die Vielen zu Gerechten gemacht“ (Röm 5,19).

    (…) Der Calvinismus jedoch lehrt, dass Christus nur für eine erwählte Zahl starb, die Gott für den Himmel vorherbestimmt hatte. Er behauptet, dass Gott die ganze Welt liebt – aber nicht mit derselben Art von „erlösender Liebe“ für alle: jene, die für die ewige Pein vorherbestimmt sind, werden mit einer geringeren Liebe geliebt, aber dennoch geliebt, weil Gott sie in diesem Leben mit Sonnenschein und Regen usw. segnet. Deshalb gaben wir dem Buch den Titel What Love Is This? Es ist überhaupt keine Art von Liebe, nicht jeden zu retten, der gerettet werden könnte. Der Calvinismus behauptet, dass Gott jeden retten könnte, wenn Er das wünschte, aber Er tut es nicht. Das ist keine Liebe.

    Die Parallelstelle im Alten Testament zu „denn alle haben gesündigt und verfehlen die Herrlichkeit, die sie vor Gott haben sollten“ (Röm 3,23) ist „Wir alle gingen in die Irre wie Schafe, jeder wandte sich auf seinen Weg…“ (Jes 53,6). Jesaja fügt hinzu, „aber der HERR warf unser aller Schuld auf ihn.“ Unser aller Schuld, jener die „in die Irre gingen“ [d.h. die gesündigt hatten], wurde am Kreuz auf Christus gelegt.

    Christus sagte, „Und wie Mose in der Wüste die Schlange erhöhte, so muss der Sohn des Menschen erhöht werden, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren geht, sondern ewiges Leben hat (Joh 3,14.15). Giftige Schlangen sandte Gott als Bestrafung für Israels Sünde. Jene, die gebissen wurden, starben. Die Schlange ist ein Bild sowohl für Satan wie auch für Sünde, welche der ganzen Menschheit einen tödlichen Biss versetzt hatte. Gottes Heilmittel war: „Mache dir eine feurige Schlange und tue sie auf eine Stange; und [nicht die Erwählten unter den Sterbenden, sondern] jeder, der gebissen ist und sie ansieht, der wird am Leben bleiben.

    Und Mose machte eine Schlange von Erz und tat sie auf die Stange; und es geschah, wenn eine Schlange jemand gebissen hatte, und er schaute auf zu der ehernen Schlange, so blieb er am Leben (4Mo 21,8 Unrev. Elberfelder 1905) Christus sagte, dass gerade so wie alle, die gebissen wurden, im Glauben auf die eherne Schlange blicken und leben konnten, so könnten alle, die gesündigt haben, im Glauben schauen auf das „Lamm Gottes [am Kreuz], das die Sünde der Welt hinwegnimmt“ (Joh 1,29) und umsonst durch Gottes Gnade ewiges Leben empfangen. Das ist die gute Nachricht des Evangeliums. Wir müssen sie überall verkünden. (…)

    (aus: „Der Tag, als Christus geboren wurde“ Quelle: http://www.thebereancall.org)

     
    • Max 6:18 PM am 25. Dezember 2012 permalink | Antwort

      DAS ist Weihnachten !!!

    • Simon Ott 6:45 PM am 23. Februar 2015 permalink | Antwort

      Es ist zwar richtig, dass der Calvinismus eine Lüge ist, doch Sie haben leider, die Lüge dahinter nicht erkannt. Dies ist ersichtlich, indem Sie schreiben resp. mit dem folgenden Satz übereinstimmen:
      „Auf ewig werden jene Sünder im Himmel sein – gerettet aus Gnade.“ Das ist soo eine grosse Lüge. Im Himmel wird es keine Sünde mehr geben. Sünder können nicht in den Himmel kommen, wenn sie sich nicht von ihren Sünden abwenden und glauben.

      **** Links vom Admin gelöscht ****

      PS: Die Lüge lässt sich immer zurückführen auf die Lüge Satans in Genesis3,4 wo er sagte, man könne gegen Gott sündigen/ihm ungehorsam sein und werde nicht sterben. Wer auch immer eine Lizenz zum Sündigen lehrt, lehrt im Grunde genommen dasselbe.

      Gruss Simon

  • Hab2_4 5:43 PM am 7. December 2011 permalink | Antwort
    Tags: , , Erwählung, John F. Parkinson,   

    Buchempfehlung: Erwählung – Wer, wie und wozu? von John F. Parkinson

    Erschienen: November 2010

    Theologische Diskussionen vermitteln den Eindruck, zum Thema „Erwählung“ gebe es nur zwei mögliche Positionen: Calvinismus und Arminianismus.

    Der Autor dieses Buches bezeichnet dies beides als „Erwählung der Theologie“. Und er schlägt vor, stattdessen die „Erwählung der Schrift“ zu studieren und zu vertreten.

    Anhand der Schrift untersucht er die grundsätzlichen Fragen in bezug auf die „Erwählung“: Wer wird auserwählt? Wie und zu welchem Zeitpunkt geschieht Auserwählung, und wozu werden Menschen erwählt?

    In einem kurzen Gang durch die Kirchengeschichte erfahren Sie anschliessend, wie es zur weitverbreiteten Lehre kam, „Erwählung“ bedeute „Vorherbestimmung“ für den Himmel oder für die Hölle. Wie auf dieser Vorannahme schliesslich ein ganzes theologisches Lehrsystem entstehen konnte, zeigt der Autor am Beispiel des Calvinismus in einem weiteren Kapitel auf.

    Im letzten Teil des Buchs ermutigt der Autor mit sieben einfachen, grundsätzlichen Regeln zu einem sorgfältigen Bibelstudium, nicht nur zum Thema der Erwählung, sondern damit wir den Reichtum des Wortes Gottes in seiner ganzen Fülle entdecken lernen.

    Ein aufschlussreiches Buch für alle Christen – unabhängig von ihrer derzeitigen Überzeugung!

    Verlag: CMV Hagedorn
    Originaltitel: The Faith of God’s Elect – a comparison between the election of Scripture and…

     
  • Hab2_4 6:57 PM am 6. December 2011 permalink | Antwort
    Tags: , , , Eine Frage der Liebe, Erwählung, , , was die Bibel lehrt, what love ist this, Wird Gott im Calvinismus falsch dargestellt   

    Dave Hunt: Eine Frage der Liebe – Wird Gott im Calvinismus falsch dargestellt? 

    Eine Frage der Liebe – Wird Gott im Calvinismus falsch dargestellt?

    EMP, Hardcover, 600 Seiten, ISBN: 978-3-941398-09-2, 24,95 Euro

    Viele ernsthafte bibelgläubige Christen sind nur aus Unkenntnis „Calvinisten“. Sie nehmen an, die einzige Wahl bestünde zwischen dem Calvinismus und dem Arminianismus. Ein paar einfache Fragen genügen, um zu entdecken, dass die meisten Christen nicht wissen, was Johannes Calvin und seine frühen Anhänger im 16. und 17. Jahrhundert tatsächlich glaubten und praktizierten. Auch wird oft nicht verstanden, was die meisten der führenden Calvinisten unserer Zeit glauben. Das Bedenklichste ist jedoch die calvinistische Darstellung Gottes und seiner Liebe. Ob diese Darstellung dem Gott der Bibel entspricht, soll in diesem Buch näher untersucht und geklärt werden.
    Dave Hunt ist ein international bekannter Autor vieler Bestseller, dessen Bücher in mehr als 40 Sprachen übersetzt worden sind. Auf Deutsch erschienen bisher u.a.: Die Verführung der Christenheit, Die Frau und das Tier, Jerusalem: Spielball der Völker, Verteidigt den Glauben, Rückkehr zum biblischen Christentum etc.

    Zu beziehen z.B. über:

    http://www.mediendienst.org/index.php?sid=x&shp=oxbaseshop&cl=details&anid=6a64ed5debe831201.21678381&Eine-Frage-der-Liebe—Wird-Gott-im-Calvinismus-falsch-dargestellt%3F&

     
  • Peter Streitenberger 10:01 PM am 15. February 2011 permalink | Antwort
    Tags: , Begrenzte Sühnung, , , doppelte Bestrafung, Erwählung, , gerecht, , Joseph Bianchi, Kreuz, menschliche Maßstäbe, , Sünde bestrafen, ungerecht, Werk am Kreuz   

    Vorwurf der doppelten Bestrafung für Sünden? 

    Calvinisten argumentieren, wenn Christus für alle Menschen das Werk am Kreuz vollbracht habe, aber nicht alle gerettet werden, dann würde Gott Sünde doppelt bestrafen, einmal Christus am Kreuz und einmal den Sünder in der Hölle. Das wäre schon nach menschlichen Maßstäben ungerecht (vgl.Joseph Bianchi, God chose to save, S.70ff). Welche Schriftstelle könnte man dagegen anführen?

     
    • Volker 10:56 AM am 16. Februar 2011 permalink | Antwort

      Sind die Sünden der Nicht-Erwählten doppelt bezahlt?
      Dieses Argument wird von manchen Partikularisten vorgebracht. Die Sünden der Nichterwählten wurden bereits am Kreuz bezahlt und werden im Gericht nochmals bezahlt werden, weil die Nicht-Erwählten in den Feuersee geworfen werden. Damit wären ihre Sünden doppelt bezahlt. Deshalb müßte logischerweise entweder der Tod Christi die Nicht-Erwählten ausschließen, oder die Nicht-Erwählten dürften nicht in den Feuersee geworfen werden.
      Dieses Argument läßt sich durch einen Vergleich verdeutlichen. Waren die Sünden eines Israeliten, der das Blut des Passahlammes nicht an seinen Türpfosten strich, doppelt bezahlt? Seine Sünden waren durch den Tod des Lammes bedeckt. Solange er das Blut aber nicht an den Türpfosten strich, mußte er sterben. War seine Sünde damit doppelt bezahlt? Natürlich nicht. Die erste und ausreichende Bezahlung wurde von ihm ganz einfach nicht in Anspruch genommen. Starb er, weil er das Blut nicht an den Pfosten gestrichen hatte, war das die gerechte Strafe dafür, das ausreichende Opfer nicht in Anspruch genommen zu haben. Die Versöhnung Christi bezahlte für die Sünden der ganzen Welt. Jeder einzelne aber muß diese Bezahlung durch den Glauben in Anspruch nehmen. Die Welt ist mit Gott versöhnt ( 2.Kor 5,19 ), die solcherart Versöhnten aber müssen sich mit Gott versöhnen lassen (V.20).

      Ein anderer Vergleich: Einmal unterrichtete ich in einer Schule, in der es für sozial schwächere Studenten ein Stipendiensystem zur Bezahlung des Schulgeldes gab. Aus Spenden wurde ein Stipendienfonds dotiert. Bedürftige Studenten suchten bei diesem Fonds um Unterstützung an. Ein Komitee beschloß, wer wieviel als Stipendium erhielt. Als Bezahlung des Geldes wurde dem Studenten ein Scheck ausgestellt, den er bei der Bank einlösen konnte, um das Geld auf sein Konto überwiesen zu bekommen. Das Stipendium wurde also nicht direkt vom Fonds an das Konto des Studenten überwiesen. Der Student mußte den Scheck in Empfang nehmen und einlösen. Nehmen wir an, Sie haben mit einer Spende das Schulgeld eines Studenten für ein ganzes Jahr bezahlt. Mit Recht können Sie behaupten, das gesamte Schulgeld bezahlt zu haben. Bis aber das Komitee die Auswahl getroffen, der Student den Scheck in Empfang genommen und bei der Bank eingelöst hat, ist sein Schulgeld nicht bezahlt. Löst er den Scheck überhaupt nicht ein, bleibt das Geld unbezahlt, obwohl es bezahlt ist! Der Tod Christi hat für alle Sünden aller Menschen bezahlt. Kein Mensch aber kann sein Konto begleichen, solange er nicht glaubt. Wer den Glauben nicht annimmt, läßt die Bezahlung seiner Sünden verfallen und erhält keine Vergebung. Der Tod Christi ist, als hätte ein edler Spender das Schulgeld aller Studenten aller Schulen auf der ganzen Welt bezahlt.

      Was sollen wir den Studenten erzählen? Die gute Nachricht, daß ihr Schulgeld bezahlt ist!

      Christus ist für die Sünden aller Menschen gestorben. Was sollen wir der Welt erzählen?

      (Ryrie, Die Bibel verstehen. 1996, Kap 55.V.C)

      • Peter Streintenberger 10:37 AM am 28. Februar 2014 permalink | Antwort

        Ich finde das calvinistische Argument schwach, denn in der Hölle findet keine Sühnung/Versöhnung/Rechtfertgung/Frieden mit Gott mehr statt und daher kann man die Qualen der Hölle aufgrund der Abweisung des Heils in Christus nicht mit dem Werk Christi gleichsetzen und auf eine Stufe stellen. Christus hat natürlich die Sünden der Welt gesühnt (1Joh 2,2), aber wer das nicht annimmt, geht verloren, nicht weil er dann in der Hölle selbst sühnt, sondern weil er die Erlösung abgelehnt hat. Ein Sünder kann in der Hölle nicht die Sühnung bewirken, denn er hat nicht die Möglichkeit, da er Sünder ist. Allein Christus hätte das für ihn tun können. Das wurde nicht gewollt, also Hölle. Ein Sünde kann niemals das Werk der Herrn leisten und seine Qualen in der Hölle sind nicht mit denen des sündlosen Herrn am Kreuz gleichzusetzen.
        Peter

  • Peter Streitenberger 12:19 PM am 1. February 2011 permalink | Antwort
    Tags: 2Tim 2.10, , , , Erwählung, ,   

    Errettung der Auserwählten 

    Liebe Freunde,
    wie versteht Ihr diesen Satz des Apostels:

    2 Tim 2:10 Darum ertrage ich alles standhaft um der Auserwählten willen, damit auch sie die Errettung erlangen, die in Christus Jesus ist, mit ewiger Herrlichkeit.

    Herzliche Grüße im Herrn
    Euer
    Peter

     
    • Volker 12:27 PM am 1. Februar 2011 permalink | Antwort

      Paulus spricht hier zu Erretteten, Gläubigen und daher beziehe ich Seligkeit und ewige Herrlichkeit auf das was in der Zukunft derer liegt, da sie ja bereits errettet sind.
      Paulus könnte sie wohl anleiten wollen im Hinblick auf das Offenbarwerden am Richterstuhl Christi so zu leben, dass sie dann Lohn empfangen können. (= Seligeit und ewige Herrlichkeit)nn1nn1nn1

      • Peter Streitenberger 12:44 PM am 1. Februar 2011 permalink | Antwort

        Das Erlangen der Errettung mit ewiger Herrlichkeit passt nicht zu Ungläubigen, die vermeintlich zum Heil erwählt sind. Hier ist m.E. eine künftige Herrlichkeit gemeint, die die Christen erreichen werden.
        Somit sehe ich den Vers genauso wie Du !

    • Levi 12:48 PM am 1. Februar 2011 permalink | Antwort

      Paulus spricht hier von der Errettung in der Zukunft, der Errettung des Leibes.

      • Peter Streitenberger 12:57 PM am 1. Februar 2011 permalink | Antwort

        Ignatius (1.Jahrhundert nach Christus) zitiert diesen Vers und versieht ihn mit der Bemerkung, dass es hier um das Reich Christi geht, in dem die Errettung realisiert wird (Epistulae interpolatae 6.3.2.10). Wir haben Errettung also im künftigen Sinn zu begreifen.

  • Hab2_4 9:40 PM am 24. January 2011 permalink | Antwort
    Tags: Apg 13.48, , Erwählung, Glaube, , John MacArthur, , , verordnet, Vorherbestimmung   

    Zum ewigen Leben verodnet! 

    John MacArthur schreibt zu Apg 13,48 folgendes: „zum ewigen Leben bestimmt. Eine der klarsten Aussagen der Bibel über Gottes Souveränität in der Errettung. Gott erwählt den Menschen zum Heil – und nicht umgekehrt (Joh 6,65; Eph 1,4; Kol 3,12; 2Thes 2,13). Der Glaube selbst ist eine Gabe Gottes“

    (John MacArthur Studienbibel, CLV, 2006, S.1567)

    Apg 13,48 Als die Heiden das hörten, wurden sie froh und priesen das Wort des Herrn, und es wurden alle die gläubig, die zum ewigen Leben bestimmt waren.

    Apg 13,48    Als aber die aus den Nationen es hörten, freuten sie sich und verherrlichten das Wort des Herrn; und es glaubten, so viele ihrer zum ewigen Leben verordnet waren. (alte Elberfelder)

     
    • Timotheus 9:27 PM am 24. Januar 2011 permalink | Antwort

      Zu diesem Zitat gibt es sicherlich eine Menge zu sagen, ich fange mal an!
      „Gott erwählt den Menschen zum Heil – und nicht umgekehrt „ diese Aussage macht einmal mehr deutlich, wie unbiblisch die Idee der Erwählung zum Heil ist. Wenn man die angeführten Bibelstellen nachschlägt merkt man, dass keine dieser Bibelstellen in ihrem Kontext von Rettung „zum Heil auserwählter Sünder“, Wiedergeburt oder Bekehrung spricht!

      Was meint MacArthur mit umgekehrt? Der Mensch erwählt Gott zum Heil? Muss Gott gerettet werden? Wer würde so einen Unsinn behaupten? Da scheint mir MacArthur oder sein Übersetzer Deppe vor lauter Freude an Ihrer Idee übers Ziel hinaus geschossen zu sein.

    • Peter Streitenberger 1:18 PM am 25. Januar 2011 permalink | Antwort

      Apg 13,48 macht m.E. klar, dass die Bestimmung zum ewigen Leben an den Glauben gekoppelt ist. Die Heiden hörten zunächst das Wort, freuten sich und glaubten. Dann erst heißt es, dass diese auch zum ewigen Leben bestimmt seien. Es handelt sich um eine weitere Beschreibung der gläubigen Heiden. Das bedeutet, dass jeder Gläubige zum künftigen ewigen Leben auserwählt und bestimmt ist.

      • Volker 11:29 AM am 26. Januar 2011 permalink | Antwort

        Verordnung
        · verordnen (tassô): Apg 13,48 (vgl. Apg 18,2: Kaiser Claudius verordnete [= tassô]…)

        Das ist doch eine wenn … dann … Sache oder?
        Der „Zwang“ ist doch hierbei die Selbstverpflichtung/sichere Konsequenz des Verordnenden.
        Der Herr verordnet (legt fest): Wenn jemand glaubt … dann gebe ich ihm ewiges Leben!

        Man muss den vorliegenden Bibelabschnitt sorgfältig im Zusammenhang lesen, dann wird die Sache sonnenklar. Die Heiden haben dem verkündeten Wort Gottes geglaubt, im Gegensatz zu den notwendiger Weise vorher angesprochenen Juden, also bekamen sie entsprechend der Verordnung ewiges Leben!

        Alle genannten Personengruppen hätten glauben können und dürfen, die Juden haben das aber von sich gestoßen und sich selbst Ewigen Lebens nicht für würdig erachtet.

    • Timotheus 12:20 PM am 1. Februar 2011 permalink | Antwort

      Schon auffällig, dass Ausleger wie John MacArthur jeden auch noch so dünnen Strohhalm ergreifen um ihre unbiblische Erwählungstheorie zu „belegen“.

      Hier steht das kleine Wörtchen verordnen und er ließt etwas wie: „Von Ewigkeit her hat Gott die zum ewigen leben souverän vorherbestimmt, die er nicht wie den Rest der Welt in die Hölle schicken will, sondern zu ewigem Leben verdonnert.“ (Natürlich, ohne den Menschen dabei eine Wahl zu lassen, ob sie eigentlich ewiges Leben wollen!)

      • Peter Streitenberger 2:12 PM am 26. Januar 2011 permalink | Antwort

        Die griech. Form von TASSW (bestimmten, verodnen), die Lukas hier in Apg 13,48 verwendet, kann auch als Medium interpretiert werden. Das würde bedeuten, dass die Heiden sich selbst zum ewigen Leben bestimmt haben, indem sie gläubig wurden.nn1

  • Hab2_4 10:39 AM am 24. January 2011 permalink | Antwort
    Tags: , Benedikt Peters, Betanien, , Erwählung, , , , reformatorisch allgemein, , , wer kann glauben   

    Wer kann glauben? 

    Du sagst: »Wer wird glauben, dass ihn Gott liebe?« Ich antworte: Kein Mensch wird’s glauben, und keiner kann’s auch! Die Auserwählten aber werden’s glauben, die anderen werden im Unglauben  zugrundegehen und werden Gottzürnen und ihn lästern, wie du es hier in deinem Büchlein tust … (Martin Luther an Erasmus von Rotterdam / Zitat aus B. Peters: Der unausforschliche Reichtum des Christus, Betanien 2002)

    Anm. Luther war natürlich kein Calvinist aber er war dem gleichen Augustinischen Lehrgebäude verfallen.

     
    • Max 10:41 AM am 24. Januar 2011 permalink | Antwort

      Joh 17,18 Gleichwie du mich in die Welt gesandt hast, so sende auch ich sie in die Welt.
      Joh 17,20 Ich bitte aber nicht für diese allein, sondern auch für die, welche durch ihr Wort an mich glauben werden,
      Joh 17,21 auf daß sie alle eins seien, gleichwie du, Vater, in mir und ich in dir; auf daß auch sie in uns eins seien, damit die Welt glaube, daß du mich gesandt hast.

      Wenn Luther behauptet, dass nur die Auserwählten glauben können, wie erklärt er sich dann, dass hier geschrieben steht, dass die Welt glauben soll und damit sind zweifellos alle Menschen gemeint?

  • Hab2_4 11:46 AM am 21. January 2011 permalink | Antwort
    Tags: Erwählung, , Ironside, Moody, the bereancall   

    Ironside über die Prädestination 

    „Turn to your Bible and read for yourself in the only two chapters in which this word predestinate or predestinated is found. The first is Romans 8:29-30, the other chapter is Ephesians 1:5 and 11. You will note that there is no reference in these four verses to either heaven or hell but to Christ-likeness eventually. Nowhere are we told in scripture that God predestinated one man to be saved and another to be lost. Men are to be saved or lost eternally because of their attitude towards the Lord Jesus Christ. Predestination means that someday all the redeemed shall become just like the Lord Jesus“

    „D.L. Moody used to put it very simply the elect are the ‚whosoever wills‘ the non-elect ‚whosoever wont’s‘. This is exactly what scripture teaches, the invitation is to all, those who accept it are the elect. Remember, we are never told that Christ died for the elect“.

    „Whosoever means, whosoever.“ Only a biased theologian, with an axe to grind, could ever think that it meant only the elect.“

    –H.A. Ironside

    (http://www.thebereancall.org/node/8145)

     
    • Volker 11:48 AM am 21. Januar 2011 permalink | Antwort

      Private Übersetzung:

      Schlagt eure Bibel auf und lest in den zwei einzigen Kapiteln in welchen das Wort „vorherbestimmt / zuvorbestimmt“ zu finden ist.
      Das Erste ist Römer 8.29-30 das Andere ist Epheser 1.5 und 1.11. Du wirst bemerken, dass es in diesen vier Versen keinen Bezug zum Himmel noch zur Hölle aber letztendlich zum Christsein hat. In der Schrift wird uns nirgends gesagt, dass Gott Menschen vorherbestimmt gerettet zu werden oder verloren zu gehen. Menschen werden gerettet oder gehen ewiglich verloren aufgrund ihrer Gesinnung zu unserem Herrn Jesus Christus. Vorherbestimmung bedeutet, dass eines Tages alle Erlösten wie der Herr Jesus sein werden.

      „D.L. Moody pflegte es ganz einfach, die Auserwählten sind die „jeder der will“, die Nicht-Auserwählten „jeder der nicht will“. Das ist genau das, was die Schrift lehrt, die Einladung gilt für alle, diejenigen die diese annehmen sind die Auswerwählten. Wohlgemerkt, es wird uns nirgends gesagt, dass Christus für die Auserwählten gestorben ist.

      „Jeder bedeutet, jeder der“. Nur ein polarisierender Theologe, mit eingeschränkter Denkweise, könnte jemals glauben, es bedeute nur die Auserwählten.

  • Hab2_4 10:33 AM am 21. January 2011 permalink | Antwort
    Tags: , Erwählung, , , ,   

    Ist der Calvinismus ein biblisches Lehrgebäude? 

    „Calvinism has a demonstrated tendency to take an extra step beyond the biblical evidence. The Bible says the unregenerate are unable to please God; Calvinists infer from this that the unregenerate are unable to believe. The biblical evidence shows that believers are selected for glorification and deliverance from Tribulation wrath; Calvinists infer that unbelievers are selected for regeneration. The Scripture says that believers ought to walk worthy of their high calling; Calvinists infer that believers will inevitably do so.“

    (Timothy R. Nichols: „A Free Grace Critique of Irresistible Grace“, Chafer Theological Seminary Journal 11,2 (2005), p. 52.)

     
    • Volker 11:59 AM am 21. Januar 2011 permalink | Antwort

      Private Übersetzung:

      “Der Calvinismus hat die Tendenz gezeigt, einen Schritt über die biblische Aussage hinaus zu machen.
      Die Bibel sagt, dass Menschen, die nicht wiedergeboren sind, Gott nicht gefallen können; Calvinisten leiten daraus ab, dass nicht wiedergeborene Menschen nicht glauben können.

      Der biblische Befund zeigt, dass Gläubige zur Verherrlichung und zur Befreiung vor dem kommenend Gericht erwählt sind. Calvinisten leiten daraus ab, dass Ungläubige zur Wiedergeburt erwählt sind.

      Die Schrift sagt, dass Gläubige entsprechend ihrer hohen Berufung leben sollen. Calvinisten leiten daraus ab, dass Gläubige dies unweigerlich tun werden.”

  • Hab2_4 7:23 PM am 20. January 2011 permalink | Antwort
    Tags: , Erwählung, , Institutio, , Kern des Calvinismus,   

    Calvins doppelte Prädestination, der Kern des Calvinismus bis heute 

    Die Vorbestimmung, kraft deren Gott die einen zur Hoffnung auf das Leben als seine Kinder annimmt, die anderen aber dem ewigen Tode überantwortet, wagt keiner, der als fromm gelten will, rundweg zu bestreiten, nein, man verwickelt sie nur in viele Spitzfindigkeiten; vor allem tun das die, welche das Vorherwissen (praescientia) für ihre Ursache erklären. Nun stellen auch wir beides an Gott fest, wir erklären es aber für verkehrt, eines dem anderen unterzuordnen. (…)

    (Institutio Christianae religionis III,21,5)

     
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