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  • Hab2_4 9:40 PM am 24. January 2011 permalink | Antwort
    Tags: Apg 13.48, , , Glaube, , John MacArthur, , , verordnet, Vorherbestimmung   

    Zum ewigen Leben verodnet! 

    John MacArthur schreibt zu Apg 13,48 folgendes: „zum ewigen Leben bestimmt. Eine der klarsten Aussagen der Bibel über Gottes Souveränität in der Errettung. Gott erwählt den Menschen zum Heil – und nicht umgekehrt (Joh 6,65; Eph 1,4; Kol 3,12; 2Thes 2,13). Der Glaube selbst ist eine Gabe Gottes“

    (John MacArthur Studienbibel, CLV, 2006, S.1567)

    Apg 13,48 Als die Heiden das hörten, wurden sie froh und priesen das Wort des Herrn, und es wurden alle die gläubig, die zum ewigen Leben bestimmt waren.

    Apg 13,48    Als aber die aus den Nationen es hörten, freuten sie sich und verherrlichten das Wort des Herrn; und es glaubten, so viele ihrer zum ewigen Leben verordnet waren. (alte Elberfelder)

     
    • Timotheus 9:27 PM am 24. Januar 2011 permalink | Antwort

      Zu diesem Zitat gibt es sicherlich eine Menge zu sagen, ich fange mal an!
      „Gott erwählt den Menschen zum Heil – und nicht umgekehrt „ diese Aussage macht einmal mehr deutlich, wie unbiblisch die Idee der Erwählung zum Heil ist. Wenn man die angeführten Bibelstellen nachschlägt merkt man, dass keine dieser Bibelstellen in ihrem Kontext von Rettung „zum Heil auserwählter Sünder“, Wiedergeburt oder Bekehrung spricht!

      Was meint MacArthur mit umgekehrt? Der Mensch erwählt Gott zum Heil? Muss Gott gerettet werden? Wer würde so einen Unsinn behaupten? Da scheint mir MacArthur oder sein Übersetzer Deppe vor lauter Freude an Ihrer Idee übers Ziel hinaus geschossen zu sein.

    • Peter Streitenberger 1:18 PM am 25. Januar 2011 permalink | Antwort

      Apg 13,48 macht m.E. klar, dass die Bestimmung zum ewigen Leben an den Glauben gekoppelt ist. Die Heiden hörten zunächst das Wort, freuten sich und glaubten. Dann erst heißt es, dass diese auch zum ewigen Leben bestimmt seien. Es handelt sich um eine weitere Beschreibung der gläubigen Heiden. Das bedeutet, dass jeder Gläubige zum künftigen ewigen Leben auserwählt und bestimmt ist.

      • Volker 11:29 AM am 26. Januar 2011 permalink | Antwort

        Verordnung
        · verordnen (tassô): Apg 13,48 (vgl. Apg 18,2: Kaiser Claudius verordnete [= tassô]…)

        Das ist doch eine wenn … dann … Sache oder?
        Der „Zwang“ ist doch hierbei die Selbstverpflichtung/sichere Konsequenz des Verordnenden.
        Der Herr verordnet (legt fest): Wenn jemand glaubt … dann gebe ich ihm ewiges Leben!

        Man muss den vorliegenden Bibelabschnitt sorgfältig im Zusammenhang lesen, dann wird die Sache sonnenklar. Die Heiden haben dem verkündeten Wort Gottes geglaubt, im Gegensatz zu den notwendiger Weise vorher angesprochenen Juden, also bekamen sie entsprechend der Verordnung ewiges Leben!

        Alle genannten Personengruppen hätten glauben können und dürfen, die Juden haben das aber von sich gestoßen und sich selbst Ewigen Lebens nicht für würdig erachtet.

    • Timotheus 12:20 PM am 1. Februar 2011 permalink | Antwort

      Schon auffällig, dass Ausleger wie John MacArthur jeden auch noch so dünnen Strohhalm ergreifen um ihre unbiblische Erwählungstheorie zu „belegen“.

      Hier steht das kleine Wörtchen verordnen und er ließt etwas wie: „Von Ewigkeit her hat Gott die zum ewigen leben souverän vorherbestimmt, die er nicht wie den Rest der Welt in die Hölle schicken will, sondern zu ewigem Leben verdonnert.“ (Natürlich, ohne den Menschen dabei eine Wahl zu lassen, ob sie eigentlich ewiges Leben wollen!)

      • Peter Streitenberger 2:12 PM am 26. Januar 2011 permalink | Antwort

        Die griech. Form von TASSW (bestimmten, verodnen), die Lukas hier in Apg 13,48 verwendet, kann auch als Medium interpretiert werden. Das würde bedeuten, dass die Heiden sich selbst zum ewigen Leben bestimmt haben, indem sie gläubig wurden.nn1

  • Hab2_4 12:15 PM am 21. January 2011 permalink | Antwort
    Tags: , , George Whitefield, Gott allein die Ehre, Jonathan Edwards, Kirchengeschichte, Puritanern,   

    War es wirklich der Tenor der Theologie Calvins, Gott allein die Ehre zu geben? 

    Jeder, der die Bibel und die Kirchengeschichte ein wenig kennt, kann über die – gelinde ausgedrückt– naive und geringschätzige Beurteilung Calvins nur den Kopf schütteln. Sicher hatte dieser hochbegabte und gottesfürchtige Reformator seine Einseitigkeiten und Fehler und seine Zustimmung zur Verbrennung Servets kann man nicht entschuldigen. Aber der Tenor seiner Theologie und seines Lebens war: Gott allein die Ehre zu geben und seine Verherrlichung zur Mitte des Lebens und des Gottesdienstes zumachen. Tausende von Hugenotten, Puritanernund Männer wie Jonathan Edwards, George Whitefield, Charles H. Spurgeon usw. waren calvinistisch geprägt und haben in der Englisch sprechenden Welt geistliche Spuren hinterlassen,die heute noch sichtbar sind.

    (fest und treu 3/02, S. 9)
     
    • Volker 12:35 PM am 21. Januar 2011 permalink | Antwort

      Wenn Johannes Calvin sagt: „Die Vorbestimmung, kraft deren Gott die einen zur Hoffnung auf das Leben als seine Kinder annimmt, die anderen aber dem ewigen Tode überantwortet“, dann widerspricht das ganz klar dem „Tenor“ der Bibel, dass Gott das Heil für alle Menschen will, oder?

      Wenn also die Theologie des Johannes Calvin Gott widerspricht, dann fällt es schwer zu glauben, dass er damit allein Gott die Ehre geben wollte/konnte.

      Natürlich konnte Gott diese Christen (Puritaner etc.) gebrauchen – denn sie waren bereit, sich von Gott gebrauchen zu lassen, das macht aber den Calvinismus nicht richtiger. Es bleibt zudem die Frage, ob diese Personen Spuren hinterlassen haben, oder der Geist Gottes!

  • Hab2_4 11:46 AM am 21. January 2011 permalink | Antwort
    Tags: , , Ironside, Moody, the bereancall   

    Ironside über die Prädestination 

    „Turn to your Bible and read for yourself in the only two chapters in which this word predestinate or predestinated is found. The first is Romans 8:29-30, the other chapter is Ephesians 1:5 and 11. You will note that there is no reference in these four verses to either heaven or hell but to Christ-likeness eventually. Nowhere are we told in scripture that God predestinated one man to be saved and another to be lost. Men are to be saved or lost eternally because of their attitude towards the Lord Jesus Christ. Predestination means that someday all the redeemed shall become just like the Lord Jesus“

    „D.L. Moody used to put it very simply the elect are the ‚whosoever wills‘ the non-elect ‚whosoever wont’s‘. This is exactly what scripture teaches, the invitation is to all, those who accept it are the elect. Remember, we are never told that Christ died for the elect“.

    „Whosoever means, whosoever.“ Only a biased theologian, with an axe to grind, could ever think that it meant only the elect.“

    –H.A. Ironside

    (http://www.thebereancall.org/node/8145)

     
    • Volker 11:48 AM am 21. Januar 2011 permalink | Antwort

      Private Übersetzung:

      Schlagt eure Bibel auf und lest in den zwei einzigen Kapiteln in welchen das Wort „vorherbestimmt / zuvorbestimmt“ zu finden ist.
      Das Erste ist Römer 8.29-30 das Andere ist Epheser 1.5 und 1.11. Du wirst bemerken, dass es in diesen vier Versen keinen Bezug zum Himmel noch zur Hölle aber letztendlich zum Christsein hat. In der Schrift wird uns nirgends gesagt, dass Gott Menschen vorherbestimmt gerettet zu werden oder verloren zu gehen. Menschen werden gerettet oder gehen ewiglich verloren aufgrund ihrer Gesinnung zu unserem Herrn Jesus Christus. Vorherbestimmung bedeutet, dass eines Tages alle Erlösten wie der Herr Jesus sein werden.

      „D.L. Moody pflegte es ganz einfach, die Auserwählten sind die „jeder der will“, die Nicht-Auserwählten „jeder der nicht will“. Das ist genau das, was die Schrift lehrt, die Einladung gilt für alle, diejenigen die diese annehmen sind die Auswerwählten. Wohlgemerkt, es wird uns nirgends gesagt, dass Christus für die Auserwählten gestorben ist.

      „Jeder bedeutet, jeder der“. Nur ein polarisierender Theologe, mit eingeschränkter Denkweise, könnte jemals glauben, es bedeute nur die Auserwählten.

  • Hab2_4 10:33 AM am 21. January 2011 permalink | Antwort
    Tags: , , , , ,   

    Ist der Calvinismus ein biblisches Lehrgebäude? 

    „Calvinism has a demonstrated tendency to take an extra step beyond the biblical evidence. The Bible says the unregenerate are unable to please God; Calvinists infer from this that the unregenerate are unable to believe. The biblical evidence shows that believers are selected for glorification and deliverance from Tribulation wrath; Calvinists infer that unbelievers are selected for regeneration. The Scripture says that believers ought to walk worthy of their high calling; Calvinists infer that believers will inevitably do so.“

    (Timothy R. Nichols: „A Free Grace Critique of Irresistible Grace“, Chafer Theological Seminary Journal 11,2 (2005), p. 52.)

     
    • Volker 11:59 AM am 21. Januar 2011 permalink | Antwort

      Private Übersetzung:

      “Der Calvinismus hat die Tendenz gezeigt, einen Schritt über die biblische Aussage hinaus zu machen.
      Die Bibel sagt, dass Menschen, die nicht wiedergeboren sind, Gott nicht gefallen können; Calvinisten leiten daraus ab, dass nicht wiedergeborene Menschen nicht glauben können.

      Der biblische Befund zeigt, dass Gläubige zur Verherrlichung und zur Befreiung vor dem kommenend Gericht erwählt sind. Calvinisten leiten daraus ab, dass Ungläubige zur Wiedergeburt erwählt sind.

      Die Schrift sagt, dass Gläubige entsprechend ihrer hohen Berufung leben sollen. Calvinisten leiten daraus ab, dass Gläubige dies unweigerlich tun werden.”

  • Hab2_4 4:26 PM am 5. January 2011 permalink
    Tags: Charismatik, G.-F. Rendal, Irrtum, Sonderlehren, Sprachenrede, Zungenrede   

    Download: „Ich rede mehr als ihr alle in Zungen“ von G.-F. Rendal 

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  • Hab2_4 4:45 PM am 4. January 2011 permalink
    Tags: Der Herr kommt, Dispensationalismus, Prämillennialismus, Prätribulationismus, W. E. Blackstone   

    Download: "Der HERR kommt" von W. E. Blackstone 

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